News




Zurück von der Worldcatfish Classic

Artikel vom: 13.06.2011

Hallo @ all,

sind wieder zurück und hier noch ein paar Infos für euch.

Nach dem das Auto zum größten Teil schon beladen war, sind wir am Freitagabend gestartet. Etwa 2 km vor der spanischen Grenze sind wir 3 Std. im Stau gestanden. Samstag, gegen 12,30 Uhr sind wir in Caspe eingetroffen. Angelkarten checken. Manyana. Also erst ab Montag zu bekommen. Auf nach Chiprana. Camp aufbauen, und das bei 30°. Da der Ebro nur ca. 50 m von unserem Camp entfernt war, konnten wir uns zwischen durch erfrischen. Bis spät in den Abend wurde die Ausrüstung gerichtet und gecheckt. Am Sonntag waren Felix und Alex den ganzen Tag testfischen. Am Nachmittag hatten wir 2-3 vorsichtige Bisse und einen Drill, der uns nach kurzer Zeit leider ausstieg. Am Montag früh gleich Bootsabnahme, registrieren und noch schnell ein Foto für das WCC-Album, danach nach Caspe, Angellizenzen besorgen und wieder Testfischen. Bis zum späten Abend kein Biss. Also Dienstag noch mal angeln. Um 5 Uhr aufstehen und bis zur letzten Minute die Zeit genutzt. Ab 18 Uhr treffen an der Sporthalle zur Flagenparade. Toni ist auch eingetroffen. Es wurde eine tolle Eröffnungsfeier geboten. Wir zogen das Los A15-B15-C15, laut Profis eine gute Wahl, da es die Aussenplätze sind.
Mittwochmorgen, 6.30 Uhr aufstehen, frühstücken, Auto packen und um 8 Uhr am Platz sein. Aufbauen, um 9 Uhr Montagen ausbringen, Anfüttern, Nachfüttern, Montagen neu bestücken und am Ende des Tages mit einem 0er den Platz verlassen. Sch...... . Den Nachbarn ging es nicht wesentlich besser. In Sektor A wurden nur 3 Fische gelandet und das bei 15 Teams. Tolle Aussichten. Zurück ins Camp, Bilder bearbeiten, duschen und ab 20 Uhr treffen an der Soprthalle. Neue Leute kennen lernen, fachsimpeln und die Feststellung: Von 44 Teams haben nur 16 Teams Fische gefangen. Der Rest ging leer aus.
Hoffnung keimt wieder auf und wir sind frohen Mutes doch noch was zu reisen.
Bei einem Bierchen und der aktuellen Planung der Strategie im Camp, lassen wir den Abend ausklingen.
Donnerstagmorgen, das selbe prozedere wie am Tag davor, nur heute auf Platz B15.
Die Bedingungen sind nicht geade die Besten. Sonnenschein, Bewölkt, Regen, und Nachmittags sehr starker Wind, teilweise stürmisch. Wir müssern sehr weit raus rudern und der Winddruck ist enorm, doch auf unsere Zeepterschlauchboote ist verlass. Die Wassertemperatur hatte am Sonntag noch 28,1° und ab Montag nur noch 21,3°, der Wind hatte das Wasser ordentlich abgekühlt. Trotz aller Bemühungen mußten wir am Abend mit einem 0er wieder den Platz verlassen. Ein leichter Anflug von Frust kam auf und unsere Hoffnungen wurden immer kleiner. Auch die Tatsache, das wieder nur 16 Teams Fische gefangen haben, konnte uns nicht so richtig trösten. Über 2/3 der Teilnehmer ging wieder leer aus. Das bischen Frust wurde bekämpft und der Abend wurde etwas länger.
Freitagmorgen, wieder um 6.30 Uhr aufstehen, frühstücken, Auto packen und ab 8 Uhr mit neuem Elan am Platz. Schliesslich wurden auf dem Platz in den beiden vergangenen Tagen die zwei gößten Fische gefangen. Am Mittwoch 73 kg von einem Team aus dem Elßass und am Donnerstag 91 kg auch von einem französichen Team. So machten wir uns Hoffnung, am letzten Tag doch noch einen großen, oder auch mehrere zu fangen.
Alles war noch Möglich. Die Hoffnung stirbt zu letzt. Der Tag ging vorüber, wir hatten alles gegeben, leider wurden wir nicht mit Erfolg gekrönt. Auch die Nachbarschaft mußte mit leeren Händen zurück kehren, obwohl die Tage zuvor an diesen Plätzen nicht schlecht gefangen wurde. Wieder hatten nur 17 Teams das Glück auf verbuchte Fänge. Und wieder sind 2/3 der Teams mit leeren Händen zurück gekehrt. Es sind überwiegend immer die gleichen Plätze, die Fisch gebracht haben. So haben z.B. die Amerikaner, die reine Schwarzbarschangler sind und bis dato noch nie auf Wels gefischt haben, am ersten Tag gleich 8 Waller mit einem Gesamtgewicht von 267,7 kg gelandet und am zweiten und dritten Tag gingen sie Leer aus. Mit diesem Ergebnis sind sie zweiter geworden. Das Siegerteam aus den Niederlanden hatte die ersten beiden Tage 0 und konnte am letzten Tag noch 8 Waller landen mit einem Gesamtgewicht von 268,3 kg und wurden mit 600 g Vorsprung Weltmeister. Der Preis für den größten Fisch, das Boot, holte sich ein französiches Team mit einem 91 kg Fisch. Die Abschlußfeier am Abend war super und die meisten sind sich einig, das es eine gelungene Veranstalltung war.
Am Samstagmorgen haben wir unser Camp wieder abgebaut und sind gegen 12 Uhr nach hause gefahren. Den Toni haben wir noch in Barcelona am Flughafen abgeladen. Am Sonntagmorgen sind wir dann wieder zu hause eingetroffen.

Fazit und Resüme:
Eine gelungene,tolle, erste Veranstalltung in dieser größe mit internationalem Flayr und man kann so eine große Veranstalltung sicher als Weltmeisterschaft bezeichnen.
Wir hatten trotz allem viel Spass, haben es genossen und bereuen es nicht, dabei gewesen zu sein.
Verlierer? Nein, Verlierer sind wir nicht. Im Gegenteil, wir haben gewonnen. Wir haben viele interesante Leute kennen gelernt und neue Freundschaften gewonnen. Wir haben unser Wissen erweitern können und auch dazu gelernt.
Nächstes Jahr findet die WCC wieder in Chiprana statt und wir möchten gerne wieder mit von der Partie sein.

Zum Schluß noch ein großes Danke schön an unsere Sponsoren, die uns bei der Worldcatfish Classic unterstützten:
Happy Fisher Freiburg, der Angelladen
Zeepterschlauchboote
VMC – Hacken
Black Laibel Baits
Wir verwenden die Produkte unserer Sponsoren, da wir von deren Qualität überzeugt sind.
Unter Sponsoren findet ihr den Link zu den einzelnen Herstellern und ihren Produkten.

In diesem Sinne
euer Team vom WCB, Many, Felix, Alex, Toni